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[ 15.07.2011]
Anwesenheit zwischen den Feiertagen und an Urlaubstagen

Frau Dr. Reichel-Fentz ist vom

16. Juli bis zum 31. Juli nicht in der Praxis anwesend. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen natürlich auch in dieser Zeit zur Verfügung. Blutproben können zu jeder Zeit an uns gesandt werden. Wegen eventuellen Rückfragen zu Frau Dr. Reichel-Fentz kann die Beantwortung Ihrer Fragen ggf. etwas länger dauern. In dieser Zeit erreichen Sie uns telefonisch zu folgenden Zeiten:

Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und
Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.





Sprechzeiten:

Sie erreichen uns:

Mo. 10.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Di. 09.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Mi. 14.00-18.00 Uhr
Do. 09.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Fr. 09.00-12.00 Uhr

Wir sind für Sie zu erreichen unter:

Tel.: 06221-7523981

E-Mail: kinderwunsch@synlab.de

Fax.: 06221-7523376

Weitere telefonische und persönliche Termine haben wir kurzfristig noch frei. Immunisierungstermine haben wir ab Oktober 2009 noch frei.

ACHTUNG:

Bitte beachten Sie, ab 01.04.2009 hat sich unser Praxisstandort geändert. Wir sind nach Eppelheim (Heidelberg) umgezogen.

Adresse:

MVZ Heidelberg
Wasserturmstr. 71
69214 Eppelheim

Hildastr. 16
69214 Eppelheim

Beurteilung ihrer Befunde: Die Beurteilung ihrer Befunde umfasst einen Zeitraum von mindestens zwölf Wochen, auch auf Grund sehr hoher Anfragen, wir bitten Sie daher um ihr Verständnis.

Wir können für privat versicherte Patienten keine Garantie für eine Kostenerstattung bei ihrer Krankenkasse übernehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für unsere privat versicherten Patienten auch keine Voranträge ausstellen können. Die anfallenden Laborkosten werden allerdings für gesetzlich versicherte Patienten übernommen. (allerdings altersabhängig)

Ihr Praxisteam Reichel-Fentz
 
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[ 28.01.2005]
Möglicher Pathomechanismus des habituellen Abortes, Diagnostik und Therapie
Da nach mindestens 3 Fehlgeburten die Rate erfolgreicher Schwangerschaften auf höchstens 50% absinkt und jede unglücklich verlaufene Schwangerschaft bzw. jeder erfolglose Embryotransfer für das betroffene Paar mit zum Teil erheblichen Leidensdruck verbunden ist, empfiehlt sich eine gezielte Diagnostik nach möglichen Faktoren. Diese Informationsschrift soll auf mögliche autoimmunologische ebenso wie alloimmunologische Faktoren hinweisen, die Bestandteil einer umfassenden Diagnostik sein sollten.

Prinzip des Immungeschehens:
Bisher vermutet man als Ursache des habituellen Aborts in 60-70 Prozent der Fälle immune Mechanismen, wobei die Rolle des Immunsystems, bzw. daran beteiligte Mechanismen noch unklar sind. Störungen dieser Mechanismen führen zur Nichtimplantation oder zum Absterben des Embryos und es kommt zum Abort. Im immunologischen Sinn kann man den Embryo als Allotransplantat bezeichnen, eine Schwangerschaft wäre demnach der erfolgreiche Verlauf einer Allotransplantation (nach Medawar).

Als theoretisches Gedankenmodell dient u.a. die Vorstellung, daß der Uterus immunologisch gesehen ein privilegierter Ort ist, oder daß die Schwangerschaft zu einer Immunsuppression des mütterlichen Organismus führen könnte. Die Konsequenz dieser Immunsuppression wäre allerdings eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern bzw. Tumorzellen, was aber nicht der Realität entspricht. Der in der Implantationsphase immunologisch noch undifferenzierte Throphoblast wird möglicherweise durch Maskierung der eigenen Antigenität vom mütterlichen Immunsystem nicht erkannt und deshalb auch nicht abgestoßen. Dies könnte durch eine Bildung sogenannter "blockierender Antikörper" vermittelt werden. Voraussetzung für die Bildung dieser protektiven Faktoren ist eine Stimulation des mütterlichen Immunsystems durch eine unterschiedliche Antigenität zwischen Mutter und Fetus und damit auch dem Vater. Je differenter die Antigenität zwischen Mutter und Fet ist, umso schneller kann eine Stimulation des mütterlichen Immunsystems und damit eine Entwicklung einer schützenden Immunantwort erfolgen. Bei ivF-Patientinnen könnte zusätzlich noch ein methodisch bedingtes Problem hinzukommen, dadurch daß die ersten Entwicklungsschritte einer Schwangerschaft außerhalb des mütterlichen Immunsystems ablaufen.
 
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